Camp-Notizen: Tag8 – Rookies im Fokus

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Head Coach Hue Jackson im Gespräch mit den jungen Spielern (Foto: Tony Gonzales)

An einem warmen Freitagnachmittag hielten die Raiders die achte Trainingseinheit des Camps 2011 ab. Auf dem Trainingsgelände in Napa, Kalifornien, waren diesmal auch jede Menge Raider Legends anwesend: unter ihnen Jim Plunkett, Art Thomas, Jerry Robinson, Morris Bradshaw, Gary Weaver, Mike Dotterer, Clem Daniels und Robert Jenkins.

Das Team trainierte in voller Ausrüstung und spielte noch intensiver als in den Tagen zuvor. Die Spieler waren gewillt zu zeigen, dass sie die Farben Silber und schwarz zurecht tragen. Rookie WR Denarius Moore wusste erneut zu überzeugen. Aber auch die Defensivneulinge machten deutlich, dass sie sich gut an das NFL-Tempo gewöhnt haben.

"Sie machen das gut. Ich meine, DVD (DeMarcus Van Dyke) macht viele gute Aktionen", sagte Head Coach Hue Jackson. "Ich freue mich, wenn auch Chekwa endlich da draußen ist. Ich mag unsere vielen talentierten Spieler und dazu gehören auch einige unserer jungen Free Agents. So zum Beispiel Sterling Moore. Diese Jungs geben jeden Tag alles. Die jungen Linebacker, die wir haben, bekommen viel Einsatzzeit. Ich bin froh mit den jungen Spielern, die hier innerhalb der vergangenen zwei Jahre zu uns gekommen sind. Die Draft-Klassen, die wir hier haben, haben uns mit vielen jungen Talenten versorgt. Es ist ein Tribut an die Arbeit, die wir beim Draft leisten."

Die jungen Verteidiger nehmen die Umstellung aufs Profi-Level gern an. "Ich denke, der mentale Aspekt ist ganz anders", sagte LB Bani Gbadyu. "Die Veteranen sind mental schneller als wir jungen Spieler. Und für mich ist das der größte Unterschied zwischen der NFL und dem College. Man kann nur immer wieder üben und studieren und sich auf das, was vor einem liegt, vorbereiten. Schau dir an, wie sie die Dinge tun und dann übernimmst du einfach das, was für dich funktioniert."

CB DeMarcus Van Dyke, Drittrunden-Pick der Raiders im vergangenen Draft (81. Stelle gesamt), fällt vor allem der Geschwindigkeitsunterschied auf. "In der Offseason habe ich mit Andre Johnson, Leonard Hankerson und Roscoe Parrish trainiert. Sie sind alle gute Receiver in der NFL", sagte der ehemalige Spieler der University of Miami. "Daher hatte ich mich als ich hierher kam, schon an den Speed gewöhnt gehabt. Mental muss man an etwas Positives denken. Denn wer positiv denkt, wird etwas Positives erreichen. Ich habe also positiv gedacht und habe Coaches und Spieler wie Rod Woodson, Michael Huff und Tyvon Branch ausgefragt."

Rookie CB Chimdi Chekwa glaubt, seine College-Zeit hat ihn auf die NFL vorbereitet. "Ohio State hat mich wirklich auf die NFL vorbereitet. Auch die Erfahrungen von Spielern, die von meiner Uni in die NFL gegangen sind, haben mir geholfen. Man sagte mir, es sei gar nicht so verschieden, solange man sich an seine Aufgaben halte", so Chekwa.

Für ihn ist der größte Unterschied die Professionalität, die man an den Tag legen muss, um in der NFL erfolgreich sein zu können: "Man muss hier wirklich wetteifern. Das ist der größte Unterschied, den ich gesehen habe. Es gibt niemanden, der dir über die Schulter schaut. Du musst professionell sein und auch allein Filme studieren. Niemand zwingt dich dazu."

DE Mason Brodine von der Nebraska-Kearney arbeitet täglich hart daran, sich zu verbessern. "Man muss sich dessen bewusst sein, dass hier alle auf demselben Level antreten. Dann kommst du raus und musst bereit sein zu spielen", so Brodine. "Ich arbeite den ganzen Tag hart. Ich gebe 110 Prozent und mehr kann ich von mir nicht verlangen. Ich gewöhne mich an das Tempo, denn der Speed ist ganz anders als am College." Folgen Sie dem Trainingscamp auf Raiders.com, Facebook und Twitter. Fotos aus Napa Valley finden Sie hier.

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